Org Mode Schriftzug

Org-Mode, das Einhorn

Was ist Org Mode? Org Mode (oder org, oder org-mode) ist ein in Emacs enthaltenes Softwarepaket, welches Deinem Text Flügel verlieht. Das Textformat bleibt reines Textformat, genau wie bei Markdown. Aber bestimmte Zeichen und Codes verleihen dem Text mächtige Eigenschaften, mit denen Du arbeiten kannst. Wie erstelle ich eine Org-Datei? Entweder nennst Du eine Datei “name.org”, fügst also einfach die passende Endung an Deinen Text, oder Du öffnest eine beliebige Text-Datei in Emacs, drückst M-x (“M” steht für Meta und ist meistens die “Alt”-Taste) und tippst “org-mode” ein, damit der Modus aktiviert wird. ...

19. Februar 2026 · 9 Minuten · 1767 Wörter · Marten Steppat
Klarheit

Klarheit schlägt Buntheit, jedes Mal

Am Anfang war das Wort Und bis heute ist das Wort geblieben: Content ist King. Ich komme ja noch aus der Zeit, als Websites noch in Stein gemeißelt wurden. Als das Internet entstand, gab es nur das Wort und ein paar Möglichkeiten zur Formatierung; um Überschriften zu definieren, das Wort fett oder kursiv anzeigen zu lassen, Spiegelstriche anzuführen. Und natürlich gab es den Hyperlink (kurz: Link), ohne den das Internet nicht halb so lustig wäre. ...

18. Februar 2026 · 3 Minuten · 569 Wörter · Marten Steppat
Emacs Schriftzug

Emacs – Widerstand ist zwecklos

Was ist Emacs? Ein Texteditor. Warten wir kurz, bis das Lachen des Publikums wieder verstummt ist. Dem unbedarften Erstbesucher erscheint Emacs tatsächlich wie ein etwas kompliziert geratener Editor. Doch auf den zweiten Blick entdeckt man, dass Emacs wesentlich mehr Funktionen bietet als das schlichte Schreiben von Text. Dass hinter fast jedem Tastendruck in Kombination der Strg- oder Alt-Taste (oder beiden, oder mit Shift, oder mit allen dreien) irgendein Befehl lauert – oder gar eine Gruppe von Befehlen, die erst durch weiteres Tastendrücken spezifiziert wird. ...

16. Februar 2026 · 6 Minuten · 1159 Wörter · Marten Steppat
Buchcover Die Göttin und ihr Knecht

Die Göttin und ihr Knecht

Klappentext: Die Steinzeit ist hart. Steinhart. Daher der Name. Göttin Leona sieht sich gleich zu Beginn ihrer Existenz mit verschiedenen Problemen konfrontiert; allem voran mangelt es ihr an gutem Personal. Sergio ist ein Taugenichts, der vor der Erfindung der Fließbandarbeit noch möglichst viel vom Leben haben möchte, ohne sich dafür anzustrengen. Ihre Begegnung hat dramatische Konsequenzen. Auch für den finsteren und verfressenen Gott Krokoro. So hast Du die Steinzeit noch nicht erlebt Soul Fiction pur. Dieser tiefsinnige Fantasy-Roman beleuchtet die Steinzeit von ihrer göttlich humorvollen Seite. Du wirst Dich sowohl auf der göttlichen wie auch auf der menschlichen Seite der Story wiedererkennen. ...

5. April 2020 · 1 Minute · 139 Wörter · Marten Steppat
Laika – der Hund, um den es in dieser Geschichte geht

Laika

Ich erinnere mich noch genau daran, als alles Liebe war. Wir Hunde kuschelten uns ständig eng aneinander, Eltern und Geschwister, und manchmal nahm uns der Große Alte zärtlich hoch und redete sanft mit uns. Er war so groß, seine warmen Hände umschlossen mich fast vollständig und streichelten mich behutsam. Und ich fühlte mich unendlich geliebt und geborgen. Ich war gut. Dann gab mich der Große Alte eines Tages fort. Ich verstand nicht warum. Hatte ich etwas falsch gemacht? ...

24. Dezember 2019 · 5 Minuten · 1035 Wörter · Marten Steppat
Buchcover: Von Zauberern und Legenden

Von Zauberern und Legenden

Beschreibung Stallknecht Rufus führt ein einfaches und hartes Leben. Er findet Trost und Ablenkung darin, den ihn anvertrauten Pferden Geschichten zu erzählen. Auch der blinde alte Botmar, der eines Tages in sein Dorf kommt und sich selbst als Zauberer betitelt, liebt das Erzählen. Die Legende vom vergessenen Königreich Odal weckt in dem jungen Mann die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ohne Mistkarren. Doch der Weg erfordert Überwindungen und Entbehrungen, einschließlich der Trennung von seiner großen Liebe. ...

13. September 2019 · 2 Minuten · 227 Wörter · Marten Steppat
Holzfigur, stellt Franz von Assisi dar

Alles spricht

Amarandhus sammelte auf seiner Pilgerfahrt unfreiwillig Erfahrungen über essbare Pflanzen, nachdem er feststellen musste, dass sein Reiseproviant, welchen er in seinem Rucksack wähnte, von Meister Fuchs gegen Steine ausgetauscht worden war. „Bestimmt hat das wieder irgendeine symbolische Bedeutung, nutzlose Steine im Rucksack mit sich herumzutragen“, kommentierte der glatzköpfige Mönch des Canidaer Ordens der heiligen Einfältigkeit im sarkastischen Tonfall, während er sein Gepäck Stein um Stein verschlankte. Nur eine leere Schale, ein Brennbogen und etwas Zunder blieben in seinem Gepäck zurück, und so musste sich Amarandhus an unbekannten Pflanzen probieren, um seinen Hunger zu stillen. Am Abend hatte er genug Pilze gesammelt, um sich davon ein kleines Süppchen zu kochen. Zum Glück war er schon immer geschickt mit dem Brennbogen gewesen. ...

19. Juni 2019 · 3 Minuten · 571 Wörter · Marten Steppat
großer Bär

Der letzte Riesenbär

Kapitel 1 – Das Monster und das kleine Mädchen Daioo war der letzte der Riesenbären. In den ersten Sonnenstrahlen des Tages saß er auf seinem Felsen und pflegte sein graues, von Narben durchzogenes Fell. Riesenbären waren nicht einfach nur besonders große Bären. Unter ihrem feuerfesten Fell hatten sie einen Panzer aus natürlich verstärkten Hautplatten, ihre Zähne waren länger und stärker als die von normalen Bären und ihre Krallen durchschnitten einfach alles, auch ohne die gewaltige Kraft, die zusätzlich dazu in den Muskeln dieser Wesen steckte. Weder Eis noch Feuer konnten ihnen etwas tun und sie schienen jahrelang schlafen zu können, ohne etwas zu essen. Man vermutete sogar, dass Riesenbären Drachenblut in sich trugen. ...

16. Juni 2019 · 11 Minuten · 2150 Wörter · Marten Steppat
ein Affe, nicht gerade glücklich schauend

Der doofe Affe

Verärgert wachte Limbo auf. Die Sonne schien, was ihm gar nicht passte. Eulen waren nachtaktiv und hatten am Tag zu schlafen. Doch Erschütterungen gingen durch seinen Baum und laute Geräusche drangen an sein Ohr. Er beugte sich vor, um der Wurzel des Übels auf den Grund zu gehen. Er machte große Augen. (Das machen Eulen eigentlich immer.) Überrascht wurde er Zeuge, wie ein Affe seinen Kopf immer wieder gegen den Baumstamm schug. Limbos Ärger war für einen Augenblick verflogen. Neugierig hüpfte er ein paar Äste herunter. Dann schaute er nochmal. Tatsächlich, ein Affe. Und noch immer schlug er seinen Schädel gegen den Stamm von Limbos Baum. Die Eule hüpfte noch ein paar Äste tiefer und räusperte sich, um die Aufmerksamkeit des Affen auf sich zu lenken. Doch vergeblich. ...

8. Juni 2019 · 5 Minuten · 973 Wörter · Marten Steppat
ein viktorianisch eingerichtetes Speisezimmer

Dr. Ferrow

Ko-Existenz und ihre Bedingungen Endlich hatte Tenwald sich getraut, einen Psychognomanten aufzusuchen, um seine Ängste behandeln zu lassen. Psychognomantie war nun bereits seit Jahrzehnten anerkannt als die höchste Form, praktisch die Endstufe sowohl der Psychologie, der Psychotherapie wie auch der Psychiatrie. Seelenheilkunde in Perfektion und Vollendung. Und Doktor Ferrow war ein bekannter Experte auf dem Gebiet. Es war äußerst schwer, überhaupt einen Termin bei ihm zu bekommen. Schon deswegen war er Tenwalds einzig logische Wahl. ...

26. Oktober 2018 · 6 Minuten · 1248 Wörter · Marten Steppat