Am Anfang war das Wort
Und bis heute ist das Wort geblieben: Content ist King.
Ich komme ja noch aus der Zeit, als Websites noch in Stein gemeißelt wurden.
Als das Internet entstand, gab es nur das Wort und ein paar Möglichkeiten zur Formatierung; um Überschriften zu definieren, das Wort fett oder kursiv anzeigen zu lassen, Spiegelstriche anzuführen.
Und natürlich gab es den Hyperlink (kurz: Link), ohne den das Internet nicht halb so lustig wäre.
Bilder kamen dazu, Tabellen, Designelemente, Animationen, Formulare, Videos.
Manche kennen noch den Trend, jede Seite mit animierten Dinosauriern zu versehen.
Auch heute noch ist das Internet ein Feuerwerk an Farben und Bewegung.
“Eine Website erstellen? Das kann ich selbst.”
Das höre ich öfter mal. Wochen oder Monate später sehe ich, wie die Website leise wieder verschwindet.
Warum? Weil sie nichts verkauft hat.
Warum verkauft meine Website nichts?
Du beschäftigst Dich wochenlang damit, die Website in Deinen Business-Farben darzustellen, das psychologisch gestaltete Logo zu platzieren, die Menüs bei Blickkontakt aufklappen zu lassen wie eine Rolltreppe.
Und dann schreibst Du: “Ich bin super-cool. Mein Angebot ist super-cool. Hier klicken, um mein Angebot zu kaufen.”
Und keiner kauft.
Es liegt nicht an den Farben. Es liegt nicht an den Animationen. Und an Deinem Logo liegt es auch nicht.
Noch immer ist es das Wort, das verkauft. Es verkauft auf bunten, animierten Seiten genau so gut wie auf Seiten in Schwarz und Weiß.
Es verkauft auf massiven Wordpress-Frameworks genau so gut wie auf statischen HTML-Seiten.
Und im Zweifelsfall verkauft es auf statischen HTML-Seiten besser, weil Wordpress einfach zu langsam ist und der Kunde wieder weg ist, bevor die Website überhaupt aufgebaut ist.
vom Wort zum Text
Nachdem ich jahrelang meine Skills in PHP, Javascript und Wordpress erweitert habe, gehe ich dem langsam einsetzenden Trend voraus, bzw. zurück – zurück zu Einfachheit, Klarheit, Fokus auf die Botschaft.
Du kannst eine Website erstellen, okay.
Aber beherrscht Du auch
- Klarheit?
- Einfachheit?
- Übersicht?
- strukturierte Führung?
Und die wichtigste Frage: Beherrscht Du das Wort?
Kannst Du Texte schreiben, die verkaufen? Weil Deine Worte den Nutzen Deines Produktes schnell und verständlich kommunizieren? Weil sie Emotionen auslösen? Weil sie den Kunden in den Mittelpunkt stellen, sie an ihr Problem führen und dann an Deine Lösung?
Tausend Worte sagen mehr als ein Bild. Jetzt mach noch hundert draus, ohne dass Bedeutung verloren geht.
Kannst Du in Bildern sprechen?
(Oder versuchst Du, Bilder ersatzweise sprechen zu lassen, die aber nur verstärken können, was schon da ist?)
Wenn Du texten kannst, dann brauchst Du keine “tolle” Website. Schwarzer Text auf weißem Hintergrund. Eine Kontaktmöglichkeit. Fertig.
Das funktioniert noch heute.
Was brauchst Du wirklich?
Du brauchst keinen Webdesigner.
Du brauchst einen Texter.
Klar, Suchmaschinenoptimierung ist wichtig. Ein guter Text holt auch die Suchmaschine ab, wenn der Texter sein Handwerk beherrscht. Und der Auftrag klar kommuniziert wurde.
Ich hab es gerne einfach und klar, mag es gehirngerecht.
Zudem ist diese Vorgehensweise auch noch günstiger, schneller, sicherer.
Warum?
Statisches HTML wird nicht gehackt. Es muss nicht erst in eine Website übersetzt werden, es ist die Website. Es ist schnell geschrieben und leicht in der Wartung. (Wenn man weiß, was man tut, versteht sich.)
Das ermöglicht zudem einen guten Preis. Für das Webdesign.
Frag Dich, ob Deine Website ein Login für Deine Kunden braucht, ein Forum, einen eigenen Shop. Wenn nicht, spare Dir eine langsame, anfällige, schwerfällige und teure Website. Sie darf leicht sein.
Hast Du noch Fragen?
